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Liebe Interessenten der JAfD,

 

der Vorstand freut sich sehr, Sie einladen zu dürfen zu unserer nächsten Veranstaltung, die im Rahmen der Postdamer Gespräche im Landtag Brandenburgs stattfindet. Sowohl unsere Bundesvorsitzende Frau  Dr. Vera Kosova als auch der Brandenburgische Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Kalbitz werden ein Grußwort sprechen, bevor wir anschließend den Umgang mit Israel- und Judenfeindlichkeit im heutigen Deutschland unter die Lupe nehmen werden.

 

Zu diesem Zwecke haben wir die in Österreich wohnhafte Journalistin und Islamkritikerin Laila Mirzo eingeladen, die über „Judenhass im Islam“ referieren wird. Die zum Christentum konvertierte Ex-Muslimin ist als Kolumnistin der ‚Jüdischen Rundschau‘ tätig und veröffentlichte letztes Jahr ein Buch unter dem Titel 'Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim. Über die Unvereinbarkeit des Islams mit unserer Kultur'. Das Buch wurde mitunter verglichen mit Thilo Sarrazins ebenfalls 2018 erschienener Monographie ‚Feindliche Übernahme‘. Laila Mirzo räumt darin mit den realitätsfernen Vorstellungen vom Islam als der Religion des Friedens auf und äußerst sich skeptisch über die Möglichkeit seiner Liberalisierung: „Der Islam ist nicht nach Europa gekommen, um nur zu bleiben. Er ist gekommen, um zu siegen.“ Frau Mirzo tritt regelmäßig in der Öffentlichkeit auf, unter anderem bei der FPÖ und in der Bibliothek des Konservatismus.

 

Über die „Hypokrisie der politischen Linken gegenüber dem Judentum“ spricht Herr Dr. Nicolaus Fest. Der in Berlin wohnhafte promovierte Jurist, der auf Listenplatz 6 der AfD zur EU-Parlamentswahl kandidiert, wurde 2014 wegen eines islamkritischen Kommentars als Chefredakteur der ‚Bild am Sonntag‘ entlassen. Bereits in seinen (2017 in Buchform erschienenen) Blogeinträgen schenkt er dem Umstand Beachtung, dass die politische Linke bei dezidiert philosemitischer Rhetorik doch eine Politik betreibt, die weder den Juden in Europa noch in Israel zuträglich ist, sondern ihnen im Gegenteil das Leben zunehmend erschwert. Nicht nur betreibt sie die Masseneinwanderung antisemitisch sozialisierter junger Männer, sondern finanziert zugleich, zumeist über den Umweg der EU, linksradikale NGOs, die die Autorität des israelischen Staates zu unterminieren versuchen. Dennoch will die Öffentlichkeit von keinem anderen als vom vermeintlich erstarkenden rechten Antisemitismus sprechen.

 

Der Eintritt ist frei, und für Verpflegung ist gesorgt. Bitte beachten Sie aber, dass um eine Anmeldung bei der Potsdamer Fraktion gebeten wird. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie unten.

 

Wir freuen uns darauf, Sie möglichst zahlreich in Potsdam anzutreffen!

 

 


Anmeldung unter
AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Alter Markt 1,
14467 Potsdam, Telefon: (0331) 966-1800,
Telefax: (0331) 966-99-1800,
per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sehr geehrte Frau Prof. Grütters,

 

wir nehmen das „Jubiläumsfest“ vom 2. Dezember anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Programme der dem Jüdischen Museum Berlin angeschlossenen W. Michael Blumenthal Akademie unsererseits zum Anlass, Sie, in Ihrer Eigenschaft als Ratsvorsitzende der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, aufmerksam zu machen auf eine sich seit Jahren abzeichnende Entwicklung des Museums, die einem zunehmend wachsenden Teil der Juden in Deutschland und sogar im Ausland Sorgen bereitet.

Die W. Michael Blumenthal Akademie soll laut eigener Auskunft „auch den Perspektiven anderer religiöser und ethnischer Minderheiten Raum“ geben. Dass eines der Programme besagter Akademie „Migration & Diversität“ heißt, zeigt bereits deutlich auf, dass die vornehmliche Aufgabe der Akademie darin zu bestehen scheint, von den Besonderheiten des Antisemitismus abzulenken und den Fokus stattdessen auf andere Minderheiten zu lenken, ungeachtet der Tatsache, dass von ebendiesen Minderheiten eine konkrete Gefahr für Juden ausgeht. Die Akademie wird geleitet von Dr. Yasemin Shooman, die bezeichnenderweise bei Prof Dr. Wolfgang Benz promoviert wurde, dem ehemaligen Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, welcher Sigmar Gabriel verteidigte, als dieser Israel als „Apartheidsregime“ bezeichnete, und der vom Iran finanzierten Website muslim-markt.de ein Interview gab, obwohl deren Betreiber die Berliner Demonstrationen anlässlich des Al-Quds-Tags organisieren, bei welchen die Hamas glorifiziert und antisemitische Parolen skandiert werden.

Im September 2012 lud das Jüdische Museum Berlin die jüdisch-amerikanische Literaturwissenschaftlerin Judith Butler ein zu einer Podiumsdiskussion über das Thema: „Gehört der Zionismus zum Judentum?“ Sie ist eine bekennende Unterstützerin der vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Herrn Dr. Felix Klein, sowie der IHRA als antisemitisch betrachteten BDS-Bewegung, die sie im Rahmen ihres Auftritts unwidersprochen loben konnte als „the largest non-violent movement seeking to instate human rights and international law in that place“.

Am 6. September dieses Jahres hielt in der W. Michael Blumenthal Akademie der israelische Anwalt Michael Sfard auf Einladung des Museums einen Vortrag über seinen „Kampf für Menschenrechte in israelischen Gerichten“. Zu den Mandanten des Herrn Sfard zählt die israelische NGO Breaking the Silence, die mitunter im Verdacht steht, israelische Militärgeheimnisse an ‚palästinensische‘ Organisationen weiterzugeben. (Quelle)

Herr Sfard unterhält verschiedenste Kontakte zu zahlreichen weiteren durch die BDS-Bewegung finanzierten Organisationen.

Der Vortrag des Herrn Sfard wurde unterstützt vom New Israel Fund (NIF).

Der NIF seinerseits finanziert mitunter die linksradikale israelische NGO B’Tselem, die einen Holocaustleugner beschäftigte und Medienberichten zufolge Araber, sofern sie bereit sind, ihre Grundstücke an Juden zu verkaufen, bei der Palästinensischen Autonomiebehörde denunziert, um sie der Strafe zuzuführen, die jene in einem solchen Fall vonseiten der arabischen Behörden erwartet: Bild.

Der israelische Premierminister macht den NIF sogar für die Sabotage bilateraler Abkommen verantwortlich, die zur Rückführung illegal nach Israel Eingewanderter dienen sollen: JPost.

Die derzeit im Museum zu besichtigende Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ wurde von jüdischer Seite wiederholt kritisiert, da sie den jüdischen Anteil an der Geschichte der Stadt völlig marginalisiert und Israel hauptsächlich als Aggressor darstellt, die von Arabern im Vorfeld der Staatsgründung und während des Befreiungskriegs verübten Massaker aber verschweigt: Jewish Journal.

Bezeichnenderweise wurde für diese Ausstellung anfänglich mit einem Minarett geworben, nicht aber mit etwaigen Symbolen des Judentums.

Am 11. und 12. Oktober dieses Jahres lud die Akademie des Museums zu einer Konferenz des Titels „Living with Islamophobia“, im Rahmen derer mitunter Unterstützer der BDS-Bewegung und der radikalislamischen Muslimbruderschaft referierten: Welt.

All diese Verbindungen stoßen auf großes Unverständnis bei Juden, zumal zahlreiche im Verlauf der vergangenen Jahre unter ihnen in Deutschland durchgeführte Umfragen, zuletzt eine solche des Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung Bielefeld, belegen, dass die ganz überwiegende Mehrzahl antisemitischer Übergriffe von Muslimen ausgeht und dass auch die Anzahl der politisch links motivierten Übergriffe die der rechten übersteigt. Es wird zunehmend deutlich, dass eine unmäßige Diskrepanz zwischen den offiziellen Statistiken und der Realität besteht. Sollte in einer solchen Zeit eine Einrichtung wie das Jüdische Museum, statt muslimischen Antisemitismus zu relativieren und Boykotteure Israels einzuladen, nicht vielmehr über die Gefahren für das deutsche Judentum und Israel aufklären?

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie zu den obigen Vorgängen Stellung beziehen und uns womöglich darüber aufklären könnten, wie Sie gegen diese Missstände vorzugehen gedenken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand der Bundesvereinigung Juden in der AfD e. V.

 

Am 15. Dezember erscheint ein Sammelband der Desiderius-Erasmus-Stiftung, zu dem unser stellv. Vorsitzender Wolfgang Fuhl einen Aufsatz beigesteuert hat. Hier können Sie den Sammelband bestellen:

Nachdenken für Deutschland

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